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BeitragVerfasst: 20.04.2008, 19:52 
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@ Astacus

leider kann ich Deine Bilder nicht sehen, kannst diese allenfalls noch einmal einfügen bzw. der Sache auf den Grund gehen?

Dankeschön Josef

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... dessen schwarze Herzkirschen natürlich nicht gegessen wurden, sondern in den Maischefässern mit herrlichen Marillen und die Wette blubbern. Edelbrände, nennt man die für höhere Weihen bestimmte flüssigen Stoffe


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BeitragVerfasst: 21.04.2008, 20:11 
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drohne hat geschrieben:
leider kann ich Deine Bilder nicht sehen, kannst diese allenfalls noch einmal einfügen bzw. der Sache auf den Grund gehen?


Dankeschön, nun kann ich alles sehen. Ich staune welch wunderschönen Drohnenbau Du hast, einfach eine Augenweide. Noch mehr staune ich aber über Deine unglaubliche Offenheit mit der an sich alles andere als angenehmen Methode.

Zitat:
Zitat Astacus

Werde dies mal später bei höheren Varroadruck nochmal machen um vielleicht eine bessere Verteilung zu haben.


Wenn´s geht und keine größeren Umstände macht, möchte ich auch hier um Bilder und um einen Bericht sehr höflich ersuchen. Nur auf diese Weise und von einem geschulten Praktiker können wir erfahren, ob diese Methode tatsächlich empfehlenswert ist.

LG Josef

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BeitragVerfasst: 21.04.2008, 20:25 
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Hallo miteinander,

genau das ist es, was ich meine. Ich würde daher die 1. Rate Drohnen einfach schlüpfen lassen - die wenigen Milben machen das Kraut nicht fett !!
Bitte, jetzt keine Vorträge über Vermehrungsraten ....
... aber die 1. Drohnen dürften für die Begattung äußerst wichtig sein und warum nicht mit 2 BR arbeiten ?
Denke aber, das macht ihr längst.

Die 2. Rate würde ich dann ausspülen und nochmal zählen. Wenn meine äußerst bescheidenen Erfahrungen und die von Herrn Brehmer zutreffen, müsste bei letzterem die Anzahl der Milben bedeutend höher sein ...

mit freundlichen Grüßen

Wolfgang[/b]


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BeitragVerfasst: 21.04.2008, 20:38 
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Drohn55 hat geschrieben:

Wenn meine Erfahrungen und die von Herrn Brehmer zutreffen, müsste bei letzterem die Anzahl der Milben bedeutend höher sein ...


Wer bitte ist Herr Brehmer? Ideal wäre, wenn ein Link zu ihm führen würde.

Josef

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BeitragVerfasst: 22.04.2008, 17:15 
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Hallo Josef,

die Rede ist von Imkermeister J. Brehmer, dem Entwickler der Bremer Beute, einer Trogbeute.
Er lebt leider nicht mehr, aber in seiner Beschreibung der Trogbeute findest Du das unter: www.peter.adams.de
steht ziemlich am Ende der Ausführungen !!

freundliche Grüße

Wolfgang


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BeitragVerfasst: 22.04.2008, 17:48 
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Siegerfoto 2008 Kalenderwettbewerb
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der Link lautet richtigerweise:
http://www.peter-adams.de/
Bindestrich statt Punkt

erfolgreichelinksuchende Grüße

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Pfiat Di!
Reinhard

http://honigfritsch.jimdo.com/

In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders


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BeitragVerfasst: 23.04.2008, 20:42 
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Hallo Reinhard,

Du hast völlig recht ...

bitte allgemein um Verziehung ! :lol:

danke
Wolfgang

P. S. noch was heiteres:
- wer viel macht, macht viele Fehler
- wer wenig macht, macht wenig Fehler
- wer nichts macht -wird ausgezeichnet !


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden?
BeitragVerfasst: 20.09.2008, 18:27 
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Hallo Bienenfreunde!

Beim frühzeitigen Drohnenbrutschneiden ist der Erfolg vom Zufall abhängig, da die Entwicklung nicht gleichmäßig sondern zyklisch abläuft.


Ich möchte das so erklären und folgendes Denkmodell erstellen:

Vor Brutbeginn sind 100% der Milben auf den Bienen.

Nach Brutbeginn wandern die Milben allmählich in die Arbeiterinnenbrut.

Bevor die erste Brut schlüpft sind 100% der Milben in der Brut und 0 % auf den Bienen.
Bei den jetzt zur Verdeckelung anstehenden Zellen können keine Milben eindringen, da keine Milben auf den Bienen sind.

Nach dem Schlüpfen absolvierne die Milben den "Reifungsfraß" und sitzen auf den Bienen.

Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist. Wandern die Milben wieder in die Arbeiterinnenbrut.

Dieser zyklische Prozess - Eindringen in die Brut und anschließender Reifungsfraß - wiederholt sich bis das Baurähmchen eingehängt wird.

Sollten zum Zeitpunkt des Verdeckelns der Drohnenbrut zufällig der Grußteil der Milben ihren Reifungsfraß abgeschlossen haben, werden viele Milben in die Drohnenbrut eindringen. Sollten zufällig die meisten Milben in der Arbeiterinnenbrut sein, oder ihren noch ihren Reifungsfraß absolvieren, können nur wenige Milben in die Drohnenbrut eindringen. Wenn diese Milben dann vermehrungsbereit sind, ist aber die Drohnenbrut schon verdeckelt.

Mit zunehmender Jahreszeit werden sich die Zyklen verflachen und es werden immer vermehrungsfähige Milben vorhanden sein.

MfG
Honigmaul


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden?
BeitragVerfasst: 20.09.2008, 20:46 
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Beiträge: 27
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Hallo, Honigmaul,

so einen durchdachten Beitrag habe ich nicht erwartet.
Du stellst sehr interessante Thesen auf. Die lassen mich nachdenken.
Theoretisch könnte man herausarbeiten, wann und wo zu welcher Zeit (Zyklus) sich die Milben
gerade befinden.
Da ich im Naturwabenbau arbeite, benutze ich keine Baurähmchen.
Das Drohnenausschneiden lehne ich strikt ab. Wenn man allerdings konventionell mit
Mittelwänden arbeitet, die nur große Arbeiterinnenzellen zuläßt, wird der Baurahmen als
Bau- oder Schwarmkontrolle hergenommen.
Es provoziert also den Bien, hier Drohnenzellen anzulegen. Er muß.
Und will und braucht die Drohnen, um halbwegs als intaktes Volk zu gelten.
Dann werden ihm, dem Bien, noch diese wertvollen Zellen, die einzigen, die er freiwillig
bauen durfte, weggenommen und ausgeschnitten.
Kann man mal drüber nachdenken.

Bei meinem Naturbau hatte ich nur anfangs viel Drohnenbau, das legt sich nach einiger Zeit,
als wollten die Bienen sich zurückbesinnen.
Nach meiner Meinung ziehen die Drohnen die Milben an, in der Hauptzeit des Drohnenlebens,
Mai - August kann man sowie so nicht behandeln. Da ist es mir lieber, die Milben sitzen auf
den Drohnen und nicht auf den Arbeiterinnen.
Darin spielt auch meine Überlegung, nicht allem direkt mit Säuren oder durch Drohnenschnitt,
entgegen zu wirken, sondern die Milbe etwas zu tolerieren.
Vielleicht erledigt sich das so etwas einfacher, denn kein Parasit will seinen Wirt töten.

Über die Funktion oder den Sinn der Drohnen zu reden, ist ein anderes wichtiges Thema.

Beste Grüße, Bienudo

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Wer wie die Biene wäre, die die Sonne auch durch den Wolkenhimmel fühlt, die den Weg zur Blüte findet und nie die Richtung verliert........
von Hilde Domin


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden?
BeitragVerfasst: 21.09.2008, 09:42 
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auch ich habe zweimal geschnittebne Drohnenwaben untersuicht und kaum Milben gefunden. von da an stand mein Entschluss fest, künftig aufs Drohnenwabenschneiden zu verzichten. Allerdings plane ich für nächstes Jahr die Monatshinweise Wolf Ingo Lau's aus dem dbj 7/2008 zu befolgen, wonach nach der 2. Honigernte alle verdeckelten Brutwaben entnommen und zB zur Ablegerverstärkung verwendet werden. 10 Tage später wird die Prozedur wiederholt. Die Ableger werden mit AS behandelt (ich ziehe ApiLifeVar vor). Den geschröpften Wirtschaftsvölkern bleibt jede weitere Behandlung erspart, jedenfalls bis zum Dezember, wenn mit OS behandelt wird.

Nach allem, was ich bisher gelesen habe, ist dies wohl die bienenverträglichste Methode. Was denkt ihr?

joachim

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden?
BeitragVerfasst: 21.09.2008, 13:50 
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Hallo Hans-Joachim und alle weiteren,

das Verfahren ist mir als "Brutscheune" bekannt geworden.
Ich habe es selbst dieses Jahr erstmals angewandt, aber nicht alle BW, sondern nur die verdeckelten entnommen.
Wenn Du mit dem sog. Bee-Bost arbeitest, kannst Du ruhig AS verwenden, Du schadest ja nicht der Mama. Oder man nimmt eine Mutter, die sowieso "raus" sollte, im Käfig. Die AS hat ja den Vorteil, dass Du auch die in den Zellen sitzenden Milben erwischst und nicht nur die auf den Bienen wie bei ALV.

Ich hab einfach die AS beigehängt (Hinterbehandler, daher Nassenheider vertikal) und 2x so um die 100 ml 60%-ige gegeben. Eine Madam wurde später zugesetzt, die ist offensichtlich jetzt noch in Brut.

freundliche Grüße

Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden?
BeitragVerfasst: 21.09.2008, 15:10 
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Hallo Drohn55,

auch ich schrieb: Entnahme aller verdeckelter Brutwaben.

Was ist ein Bee-Bost?

joachim

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden?
BeitragVerfasst: 22.09.2008, 16:49 
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Hallo Hans-Joachim,

bee-bost (ich hoffe, ich schreibe das denglisch richtig) ist Königinnen-Ersatzstoff (in Röhrchen), was die Summsen eben als Ersatzkönigin betrachten. Wird im Imkerhandel angeboten.

mit freundlichen Grüßen

Wolfgang

P. S. ich verwende das Zeug nicht


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden?
BeitragVerfasst: 23.09.2008, 08:50 
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Der Einstein darf sich auch melden und seinen Senf dazugeben.
Was hier so pauschal erzählt wird, dem kann ich nicht auf die Schnelle so zusteimmen.
Ihr wisst, daß ich ein Typ bin, der mißt und wägt und und...
Es heist zwar, wer viel mißt, mißt viel Mist aber trotzdem sei hier der Versuch der Varroabekämpfung in 2008 kurz beschrieben.
Es gibt oder wird 2 Ebenen geben müssen: die Hauptbehandlung und die Nachbehandlung. Denke da stimmt man mir zu.
Die Schwammtuchmethode die ich heuer getestet habe, sie ist wesentlich effizienter als Verdunster von unten!!!!
Man stelle sich vor, das Gesetz schreibt vor: Verdunster von unten, die Königinnen leiden und werden abgestochen.
Bei der Schwammtuchmethode ist die Herstellung einer bestimmten Gaskonzentration, welche die Varroa schädigt wesentlich leichter, schneller und mit viel geringerer Säuremenge möglich
Da wäre das Institut gefordert, dies zu prüfen und im Falle zuzulassen oder zu empfehlen.
Momentan bin ich am Versuch der Restentmilbung, welche alternativ erfolgen soll - Ihr wisst BienenFit usw.
Es besteht die Möglichkeit aus Rapsöl (Speiseöl) durch Umwandlung Oxalsäure entstehen zu lassen - dazu braucht es die Wärme des Biens. Diese Versuche werden ich bei meinen 23 Völkern machen.
Das wäre auch was für das Institut, dazu müßte man sich aber mit Chemie befassen und verstehen, aber Ihr wisst, Chemie das ist so eine Sache und schwierig auch noch.
Aus diesem Anlass ist noch zu sagen, daß die Belastung mit AS bei der Schwammtuchmethode im Futter - bzw. im Honig durch Umtragen defacto gegen null geht, da ja die Menge an AS nur 1/15 ist.
Ich will auch noch sagen, daß bei einer As-Menge von 15 ml bzw. bei der Restentmilbung 5 ml die schnell freigesetzt werden, keine schädlichen bzw. unnatürlich hohe As Mengen im Futterr bzw. Honig verbleiben. Weiters haben die Versuche gezeigt, daß man das Schwammtuch nach 3-4 Stunden bereits wieder rausnehmen kann, mit guter Wirkung übrigens, damit wir die Queen nicht geschädigt.
Gruß Einstein.

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www.hummelzucht.at


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwischenbehandlung anstatt Drohnenschneiden?
BeitragVerfasst: 23.09.2008, 09:55 
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Hallo Einstein,

wie wird aus Rapsöl Oxalsäure gemacht? Ich bin am Rezept interessiert!

Bei mir und meinen Völkern siehts momentan so aus: Ich gab am 10.8. ALV nach Dosierungsanleitung. Die Auszählung der Milben auf den Bodeneinlagen stellt mich vor die bange Frage: Fallen die null bis 20 täglichen Milben - mit steigender Tentenz (!), weil ALV wirkt oder weil es nicht wirkt? Ich weiß es nicht. Es gab keinen sprunghaften Anstieg des Milbenfalls nach dem Einlegen der ALV-Streifen.

Die Bienen verhalten sich am Flugloch normal. Wenn es warm genug ist, sammeln sie Pollen; Jungbienen (?) fliegen sich am Nachmittag ein. Auffallend ist, dass wesentlich weniger Bienen ausfliegen (als zB beim Nachbarimker Oliver Hinz, der auch hier ab und zu schreibt und der mit AS behandelt hat) außer bei einem Volk, das im Frühjahr überhaupt nicht in die Gänge kam. Jetzt ist dort der meiste Betrieb. Vielleicht ist ja alles ok, aber im Hinterkopf lauert die ständige Befürchtung, meine Völker verdünnisieren sich langsam. Aber jetzt die Kisten aufzumachen und nachzuschauen, wage ich auch nicht. Ich will meine Bienen nicht totgucken, nur weil ich der "Panik" nahe bin. Mir fehlt es einfach an Erfahrung.

joachim

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