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cornelius
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Betreff des Beitrags: Re: Bienenvolksterben Verfasst: 25.03.2009, 13:44 |
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Registriert: 06.09.2008, 22:28 Beiträge: 106 Wohnort: D- 82110 Germering
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Zitat: Wie würde es zB bei uns im nördlichen Weinviertel aussehen? Wir haben zumeist Sand-Schotter-Lösböden.
Nach meiner Kenntnis beträgt die Halbwertzeit für Chlothianitin auf oben bezeichneten Böden ca. 1000 Tage. Bei mineralischen Böden ( Ton-Lehmböden ) ca. 4000 Tage. Aus eben diesem Grund wurde die Anwendung ( Halbwertzeit ) von Clothianidin im US Bundesstaat New York verboten! Die entsprechenden Studien und das Verbot von Clothianitin in NY werde ich nachreichen! Übrigens ging heute (25.03.09 ) per Eilmeldung bei mir ein: " Die Regierung von Luxemburg hat mit sofortiger Wirkung den Anbau von MON 810 Mais verboten! " Nun sind es schon fünf EU- Staaaten mit Anbauverbot.
_________________ Wer nichts weiß, muß alles glauben !
Zitat von Marie Ebner- Eschenbach / Austria E-Mail: fridolin@imkereibrandt.de
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cornelius
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Betreff des Beitrags: Re: Bienenvolksterben Verfasst: 25.03.2009, 18:03 |
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Registriert: 06.09.2008, 22:28 Beiträge: 106 Wohnort: D- 82110 Germering
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Zitat: Nach meiner Kenntnis beträgt die Halbwertzeit für Chlothianitin auf oben bezeichneten Böden ca. 1000 Tage. Bei mineralischen Böden ( Ton-Lehmböden ) ca. 4000 Tage. Muß heißen : Nach meiner Kenntnis beträgt die Halbwertzeit für Chlothianitin auf oben bezeichneten Böden ca. 1000 Tage. Bei mineralischen Böden ( Ton-Lehmböden ) ca. 1.400 Tage.
_________________ Wer nichts weiß, muß alles glauben !
Zitat von Marie Ebner- Eschenbach / Austria E-Mail: fridolin@imkereibrandt.de
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einstein
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Betreff des Beitrags: Re: Bienenvolksterben Verfasst: 25.03.2009, 21:53 |
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| VIP |
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Registriert: 22.10.2007, 19:00 Beiträge: 1243 Wohnort: NÖ
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Ich war gestern am Dientag am Kaiserstuhl, Flugwetter für Bienen schlecht. Am Rhein auch nicht viel los. So aber jetzt zur Sache: Ich habe schon berichtet, dass ein Volk abgestorben ist, die Bienen lagen 2 cm hoch, die Königin mit 17 Bienen an den Waben sitzend erfrohren, Futter und Pollen genug. Jetzt war Ursachenforschung angesagt, es mag jetzt für Euch komisch klingen, aber dies ist eindeutig mit aller Klarheit ein Varroaschaden, auch wenn keine Varroa mehr sichtbar ist. Ich bezeichne dies als Varroafolgeschaden, denn die Ursache liegt im August des Vorjahres. Wieso? Ihr kennt mich und wisst, dass ich alles messe und dokumentiere und aufschreibe. So habe ich natürlich bei allen meinen Völker den Abfall, die Behandlungszeit, das Datum usw. - einfach alles aufgeschrieben. Wenn man das dann so durchliest, dann kommt man bei genauester Analyse zu Ergebnissen. So und jetzt warum ich dazu komme: Der Ableger hatte einen Abfall nach Behandlung von über 4000 Milben, es waren zuwenig Bienen vorhanden, das Volk wurde verstärkt mit Brutwaben, die Bienen schlüpften. Nachdem genug Bienen im Volk waren, wurde eingefüttert. So weit so gut!!! Was ist aber wirklich geschehen? Die Bienen - die zugesetzte Wabe, waren bereits Winterbienen, die anderen waren ja durch Varroa bereits abgestorben, diese Winterbienen also mußten die ganze Arbeit verrichten, die normalerweise die Flugbienen durchführen. Wir alle wissen, dass die Winterbienen nur daher so alt werden, weil genug Polleneiweiss im Körper und nicht viel gearbeitet, daher die Erhöhung der Langlebigkeit. Fazit bei uns - bei meinem Stand in der Nähe gibt es keine Felder, es gibt keine PSM Maßnahmen, daher scheidet Vergiftung aus. Wie kann ich das beweisen - ganz einfach, habe die Waben des verendeten Volkes, die ja alle rein und sauben waren - die Pollenwaben in das Nachbarvolk gegeben und die Pollenwaben des Volkes entnommen, was passert momentan - gar nichts, außer dass die Bienen den Pollen fressen - seit einer Woche - und noch immer rege sind und im Stock Aktivität herrscht. Es stimmt schon, dass wir gegen die Gifte antreten müssen, aber meine Herren, bitte vergesst nicht die Fakten und verschießt nicht vorschnell Eure Pfeile, achtet auf die echten Gründe. Wir wollen niemanden zu Unrecht verdächtigen, aber die Schuldigen zur Verantwortung ziehen - und zu guter Letzt - mein Volk ist eindeutig an den Folgen der Varroanachwirkung abgestorben - dies habe ich aber gewußt. Im Umkreis von mir leben viele Völker nicht mehr, die Bedingungen sind ident zu mir. Unterschätzt die Varroa nicht. Übrigens die Wachsuntersuchung erbrachte keine Verunreinigung - aber das habe ich ja auch gewußt und gehofft. Dies wird aber später veröffentlicht. Gruß Einstein.
_________________ www.hummelzucht.at
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cornelius
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Betreff des Beitrags: Re: Bienenvolksterben Verfasst: 25.03.2009, 22:29 |
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Registriert: 06.09.2008, 22:28 Beiträge: 106 Wohnort: D- 82110 Germering
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Zitat: Wir wollen niemanden zu Unrecht verdächtigen, aber die Schuldigen zur Verantwortung ziehen - und zu guter Letzt - mein Volk ist eindeutig an den Folgen der Varroanachwirkung abgestorben - dies habe ich aber gewußt. Im Umkreis von mir leben viele Völker nicht mehr, die Bedingungen sind ident zu mir. Unterschätzt die Varroa nicht. So, so, da wäre ich mir nicht so sicher ! Vielleicht war es doch Nosema Cerana!?  Was da an Fakten benannt werden erinnert mich irgendwie an meine Kindheit, da war das Buch " Grimms Märchen" ein Favorit! Ersatzweise ist das Märchen " Bienenvolksterben durch die Varroamilbe " heranzuziehen! Ein Besteller aus der Gegenwart.
_________________ Wer nichts weiß, muß alles glauben !
Zitat von Marie Ebner- Eschenbach / Austria E-Mail: fridolin@imkereibrandt.de
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drohne
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Betreff des Beitrags: Re: Bienenvolksterben Verfasst: 25.03.2009, 22:45 |
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| Administrator |
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Registriert: 18.01.2007, 00:00 Beiträge: 5159 Wohnort: Schmidatal
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@ All User
eine Bitte an dieser Stelle: Zitate sind wichtig um den Zusammenhang zu erkennen, deshalb mein Ersuchen immer den Urheber bzw. Namen des zitierten einfügen. Dankeschön für diese kleine Mühe.
Josef
_________________ 19.3. Ist´s zu Josefi klar, gibt´s ein gutes Honigjahr.
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