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 Betreff des Beitrags: Gefährliches Bienenvirus (Paralyse) noch nicht in Österreich
BeitragVerfasst: 19.05.2008, 17:50 
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Artikel in http://science.orf.at/science/news/151545

Gefährliches Bienenvirus noch nicht in Österreich
Das Israeli Acute Paralysis Virus (IAPV) könnte das Massensterben von Bienen in den USA auslösen. Dass heimische Bienen noch nicht befallen sind, haben Schüler bei einem Forschungswettbewerb herausgefunden.

Milbe als möglicher Überträger
Die Ursachen für das Bienensterben namens "Colony Collapse Disorder" (CCD), das in den USA und in Teilen Europas die Imker in Atem hält, sind bisher nicht restlos geklärt.

Laut neuerer Untersuchungen amerikanischer Wissenschaftler dürfte IAPV dabei eine Rolle spielen, eine mögliche Übertragung durch die Varroa-Milbe wird diskutiert.

Nachwuchs forscht
Österreich ist jedenfalls vorläufig vom Massensterben der Bienen verschont geblieben. Im Rahmen ihres Forschungsprojektes untersuchten die Nachwuchsforscher der HBLA Ursprung in Elixhausen heimische Bienen auf dieses Virus. Dazu sammelten sie mit der Unterstützung von Imkern und Universitäten aus ganz Österreich Bienenproben, die sie anschließend für die Laboruntersuchung aufbereiteten.
Sie vermehrten Stücke aus dem Erbgut (DNA) und RNA mittels der sogenannten Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und scannten anschließend auf verräterische Spuren des Virus.
Für Spannung war gesorgt, berichteten die Schüler, da es anfangs Hinweise auf das Virus zu geben schien. Erst nach einer Kontrollanalyse war klar, dass in keiner einzigen Probe das mögliche Killervirus vorhanden war. Das Projekt tritt zum Finale des Wettbewerbs "Jugend Innovativ" an; die Sieger werden am Dienstag prämiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gefährliches Bienenvirus (Paralyse) noch nicht in Österr
BeitragVerfasst: 19.05.2008, 21:14 
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Limaria hat geschrieben:
Für Spannung war gesorgt, berichteten die Schüler, da es anfangs Hinweise auf das Virus zu geben schien. Erst nach einer Kontrollanalyse war klar, dass in keiner einzigen Probe das mögliche Killervirus vorhanden war. Das Projekt tritt zum Finale des Wettbewerbs "Jugend Innovativ" an; die Sieger werden am Dienstag prämiert.


Bitte dran bleiben Limaria und uns unbedingt von dem Ergebnis berichten. Ich warte bereits mit Spannung darauf.

Josef

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... dessen schwarze Herzkirschen natürlich nicht gegessen wurden, sondern in den Maischefässern mit herrlichen Marillen und die Wette blubbern. Edelbrände, nennt man die für höhere Weihen bestimmte flüssigen Stoffe


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.06.2008, 11:54 
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http://salzburg.orf.at/stories/281220

Schüler entwickeln Test für Bienenseuche
Schülerinnen und Schüler der HBLA Ursprung entwickelten in einem Gentechnikprojekt ein Nachweisverfahren für ein gefährliches Bienenvirus und fanden damit quasi eine Gesundenuntersuchung für Bienen.

Projekt geht über schulisches Interesse hinaus
Eine wichtige Angelegenheit in einer Zeit, in der in den USA jedes vierte Bienenvolk an einem mysteriösen Bienenvirus zugrunde gegangen ist.
Bienen gelten nach Rindern und Schweinen als die drittwichtigsten Nutztiere. Für mehr als 300 Pflanzenarten sind sie überlebenswichtig, denn ohne Bestäubung durch die Bienen gibt es kein Obst und kein Gemüse.

Was die Schülerinnen und Schüler mit dem von ihnen entwickelten Nachweisverfahren über heimische Bienen herausgefunden haben, geht daher über rein schulisches Interesse hinaus.

Übertragung des Virus durch Varroa-Milben
"Der amerikanische Virus ist zum Glück noch nicht bei uns. Bei den heimischen Viren haben wir aber einige gefunden, wobei da ein überraschendes Ergebnis von den Schülern selbst entdeckt wurde.

Eine Schülerin hat die Varroa-Milben einzeln von den Bienen herunter geklaubt und wir konnten so feststellen, dass der Virus in den Varroas war und bei gesunden Bienen nicht", erklärt Lehrer Konrad Steiner.

Bei diesem Gentechnikprojekt lernen die Schüler analytisches Denken und wissenschaftliches Arbeiten. Sie können den Imkern aber auch wertvolles Wissen weitergeben.

Massensterben in den USA wegen Stress?
Bei Stress verkraften Bienen Virenbefall nämlich weniger leicht. Haltungsstress in wechselnden Monokulturen könnte daher die Erklärung für das Massensterben in den USA sein.

"Imker fahren dort mit bis zu 3.000 Völkern von Plantage zu Plantage. Die Bienen sind alle zwei Tage an einem anderen Ort und der Honig wird sogar weggegossen. Da geht es also rein um die Besteubung", sagt Konrad Steiner.

Schule wurde für Projekt ausgezeichnet
Es bieten sich als zwei Mittel gegen das Bienensterben an: Erstens regelmäßige "Gesundenuntersuchungen" für Bienen, die das von der Varroa-Milbe übertragene Virus nachweisen und zweitens eine naturnahe Haltung, die das Immunsystem der Bienen so stark macht, dass sie mit dem Virus leben können ohne krank zu werden.

Für das Projekt wurde die HBLA Ursprung übrigens ausgezeichnet und wird nun damit bei einem internationalen Wettbewerb in Kopenhaben antreten.

Weitere Informationen
BienenProjekt der HBLA Ursprung


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BeitragVerfasst: 07.06.2008, 23:56 
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Was die Schüler hier als absolute Laien in Bienenfragen geleistet haben, ist wirklich bewundernswert. Es ist sicherlich nicht sehr angenehm, Milben abzuklauben oder verstorbene Bienen auf deren Befall zu untersuchen. Es wäre doch schön, wenn wir uns in dieser Sache doch noch öfters unterhalten könnten.

Etwas aus meiner Vergangenheit bezüglich APV. Ist bereits etwa acht Jahre her, ich müsste in meinen Unterlagen nachsehen, staunte ich beim auswintern nicht schlecht. Bei einem neuner Staffel lagen plötzlich tote Bienen en masse auf den Windeln. :shock: Plötzlich deswegen, da ich die Bienen auch im Winter sehr genau im Auge behalte und monatlich die Windel kontrolliere.

Durch die Bak durch lagen etwa 2 - 3 cm hoch tote und merkwürdigerweise sehr verklebte Bienen auf den Windeln. Dies war mir als Gesundheitswart bis dato absolut unbekannt. Kurz entschlossen wurden Proben entnommen und ein genaue Beschreibung des Zustandes, der Behandlungen im Herbst, die monatlichen Kontrollen usw verfasst und das ganze zu unserem Dr. Moosbeckhofer ins Bieneninstitiut gebracht. Der Befund war glasklar und eindeutig APV.

Ich staunte nicht schlecht, da mein Bienenstand bisher von keinerlei wirklich ernsthaften Bienenkrankheiten befallen wurde. Ein Gespräch mit Dr. Moosbeckhofen, wie nun dieser Bienenstand in Hinkunft weitergeführt werden sollte, lies doch etwas Hoffung aufkommen.

Seither gibt es bei mir nur mehr höchstens zweijährige Waben, keine ausgekochten Rähmchen und auch keine MW unbekannter Herkunft mehr. APV gab es bisher niemals wieder und meine Bienen erfreuen sich nach wie vor bester Gesundheit.

Josef

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... dessen schwarze Herzkirschen natürlich nicht gegessen wurden, sondern in den Maischefässern mit herrlichen Marillen und die Wette blubbern. Edelbrände, nennt man die für höhere Weihen bestimmte flüssigen Stoffe


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.06.2008, 20:27 
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Liebe Bienenfreunde!

Wunderbar was der Nachwuchs da zustande bringt. Gratulation. Wäre gespannt auf eine Reaktion der Ages, die eigentlich für die Erforschung der Bienenkrankheiten bei uns zuständig ist. ;-)

BG

stefan mandl


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