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 Betreff des Beitrags: Mittelwände im Rahmen nach Einstein
BeitragVerfasst: 10.05.2008, 19:54 
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Hatte diese Woche mit Stefan Mandl telefoniert - es ging um eine Möglichkeit die MW in die Rähmchen zu bekommen - ohne daß man Drahten, Ösen, Spannen und MW einlöten muß.
Nach meinem System wird die MW "eingeschraubt".
Es ist einfacher als man denkt und kein Aprilscherz, geht äußerst schnell und man braucht keinen Draht keine Ösen keinen Trafo usw.
Eigentlich ist es ganz einfach.
Zum Nachmachen. Einfach mal probieren

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BeitragVerfasst: 10.05.2008, 23:03 
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Dankeschön für diese überaus interessante Möglichkeit um MW in die Rähmchen zu bekommen. Heuer haben wir schon alle fertig, aber im kommenden Winter/Frühjahr werden wir dies sicherlich auch erproben.

Interessant wäre der Kostenfaktor Einstein? Wir benötigen jährlich mindestens 1.000 neue Rähmchen, was 8.000 25er Schrauben bedeuten würde. Auch die Arbeitsverteilung müsste bei uns neu geordnet werden. Warum: der eine Gehilfe schneidet und nagelt, die Gehilfin -alles geprüfte Fachleute- bohrt die Löcher, die Seniorchefin drahtet und ich selbst löte ein. Stempeln tut wer welche benötigt. Möglicherweise würde mir nun die eine oder andere Arbeit zusätzlich aufgehalst. ;-)

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... dessen schwarze Herzkirschen natürlich nicht gegessen wurden, sondern in den Maischefässern mit herrlichen Marillen und die Wette blubbern. Edelbrände, nennt man die für höhere Weihen bestimmte flüssigen Stoffe


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 Betreff des Beitrags: Mittelwände im Rahmen nach Einstein
BeitragVerfasst: 11.05.2008, 07:42 
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Hallo Josef!
Wie geht es Dir (dem Fuß)?
Die Arbeit ist weniger!!!
Du brauchst 2 Leute.
Der erste bohrt die Löcher mit einem 1 mm Bohrer - entweder oben und unten oder links und rechts.

Der zweite schraubt die Schrauben rein und legt die Rähmchen ab.

Wenn die Rähmchen fertig mit den Schrauben versehen sind, werden sie in die Lehre gelegt und die MW kommt zentriert über die Schrauben und dann wir entweder mit dem Daumen oder einem Stück Hartgummi die MW auf die in die MW ragenden Schrauben gedrückt.
Das Wachs geht in die Gewinderillen der Schrauben und hält die MW gut fest und das Rähmchen ist stabil.
Bei BW ist es sinnvoll li und re eine Schraube einzuschrauben (in der Mitte des Schenkels) damit sie ordentlich sitzt.

Ich habe die Zeit gestoppt: wennst alles "hergerichtet hast, dann brauchst
knapp 3 Minuten für ein Rähmchen, bis es fertig ist.
Du hast auch den Vorteil, daß die Schenkel bzw. Ober- oder Unterleisten nicht gebogen werden, da ja kein Zug entsteht und sich die MW nicht wirft!!!
Thema neue Rähmchen - Ausschneiden- Waben ist den Dampfwachsschmelzer, abbürsten und wieder verwenden!!!!
Wollte auch noch fragen, wie es mit dem Honig aussieht, die Ladies schleppen nur nach Hause, ich bin auf der vierten Zarge und müßte nochmals ausfsetzen, weil noch nicht verdeckelt. Wie ist die Tracht bei Euch?
Wohin mit dem Honig.
Denke ich werde das Altersheim gratis beliefern - die freuen sich auch über echten Honig.

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BeitragVerfasst: 11.05.2008, 11:12 
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Wie verhalten sich deine Rähmchen beim 1. Schleudern? Bricht nicht bei nicht ordentlichem "Verwachsen" mit dem Rahmen ein Teil ab?

Wenn nicht, dann wäre noch die Variante, die ich jetzt probiert habe und mit Stefan Mandl auch besprochen habe, interessant:
Ich habe versuchsweise nur mehr halbe Mittelwände eingelötet, da erspare ich Kosten, die Bienen bauen mehr und selbständiger und vor allem genau das, was fehlt, also Arbeiterinnen- und Drohnenwaben nach Bedarf und nicht nach Vorschrift.

Bei deiner Variante könntest du dann auf die untere Schraubenreihe verzichten.

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Pfiat Di!
Reinhard

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In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders


Zuletzt geändert von Reinhard am 12.05.2008, 07:32, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Mittelwände im Rahmen nach Einstein
BeitragVerfasst: 11.05.2008, 20:30 
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Wäre sicher eine Variante, lasse momentan welche bauen und werde es beim Schleudern sehen, ich berichte darüber.

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BeitragVerfasst: 13.05.2008, 21:02 
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Liebe Bienenfreunde!

Eine Alternative zu den gedrahteten Rähmchen wäre durchaus sinnvoll. Es ist nämlich wirklich eine Mordsarbeit die Rähmchen zu bohren, drahten und dann noch die MW einzulöten.

Wir haben schon probiert, die Rähmchen überhaupt wegzulassen. Die Idee war, dadurch eine Menge Zeit zu sparen. Die Ernte sollte einfach durch Abschneiden der Honigzarge erfolgen.

Das Projekt wurde eingestellt. Die Honigernte war unmöglich, die Varroabehandlung bei dreizargigen Völkern nur von oben möglich, da der Wabenbau von unten ca. 20 cm entfernt war und vollkommen uneffektiv. Varroaausfall bei diesen Versuchsvölkern von 100%.
Das Ablegerbilden war in der Praxis auch nicht möglich.
Diese Idee wurde verworfen.

Nun suchen wir alle nach Varianten, wie wir die Arbeitszeit mit den Rähmchen doch verkürzen können. Unsere Methode ist die, daß wir einfach sehr viel selber bauen lassen, d.h., daß wir viel leere Rähmchen geben (ohne Mittelwand).
Wenn wir Mittelwände geben, dann nur noch halbe. Aber nun gilt es, auch für die Befestigung der halben MW eine einfache Methode zu finden.

Bitte weiterhin um Ideen.

Beste Grüße

stefan mandl


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 Betreff des Beitrags: Erste Idee
BeitragVerfasst: 13.05.2008, 21:35 
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Man könnte z.B. in die obere Hälfte der Rähmchenseitenteile einen Schlitz sägen und die halben MW durchstecken. Die Mittelwände müßten dann datürlich so breit sein wie das Rähmchen-Außenmaß.

Kein Bohren, kein Löten, kein Schrauben - und wahrscheinlich so fest, daß es beim Schleudern auch keine Probleme gibt.

Tüftelnde Grüße von
franz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Idee
BeitragVerfasst: 13.05.2008, 21:51 
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gärtner hat geschrieben:
Man könnte z.B. in die obere Hälfte der Rähmchenseitenteile einen Schlitz sägen und die halben MW durchstecken.

Tüftelnde Grüße von
franz.


Da hat der tüftelnde Franz aber einen ganz wichtigen Aspekt übersehen, denn die Bienen würden nämlich bei der unteren Leiste einen etwa 1 cm unverbauten Durchgang belassen. In diesem Fall würde die Wabe beim Transport infolge des Gewichtes in sich zusammenbrechen.

Zu Einstens Idee im Zusammenhang zu unserem Betrieb:

a. Rähmchen bohren bliebe uns nicht erspart

b. der zweite Arbeitsgang wäre in diese Löcher mindestens 12 Schrauben einschrauben. Dauert sicher länger als Draht einfädeln

c. der dritte AG wäre MW in diese Schrauben eindücken.

Aber wie bereits gesagt, einen Versuch unternehmen wir damit auf alle Fälle.

Josef

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BeitragVerfasst: 13.05.2008, 22:17 
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Kann man den Bienen nicht sagen, daß sie die Durchgänge nur seitlich unten anbringen und gefälligst bis zur unteren Leiste durchbauen sollen ;-) .

Grundsätzlich frag ich mich aber schon, ob ungedrahtete Waben beim Schleudern halten: Im verg. Jahr beim Probeimkern hat es uns jedenfalls alle, die keine Drähte hatten, zerfetzt.

Nach schwerem Arbeitstag jetzt zu müde zum Weitertüfteln.

Gruß franz.

PS @Drohne: hast Du zufällig einen Tipp für mein unter
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-98043460nx75479-859.html
geschildertes Problem (Stichwort Zwischenableger)?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.05.2008, 22:40 
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gärtner hat geschrieben:
PS @Drohne: hast Du zufällig einen Tipp für mein unter
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-98043460nx75479-859.html
geschildertes Problem (Stichwort Zwischenableger)?


Ist schon beantwortet Franz, bitte um Entschuldigung für die Verspätung.

Lg Josef

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BeitragVerfasst: 13.05.2008, 22:49 
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ungedrahtete brechen nur wenn sie in der Schleuder nicht am Gitter anliegen.
zB bei Hoffmannsabstand - da liegen sie nicht an und brechen

Euer Milb


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BeitragVerfasst: 13.05.2008, 22:56 
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Es war eine - ich glaub so heißt das - Radialschleuder mit Elektromotor. Die Waben waren nur an den Rähmchen befestigt, es gab kein Drahtgitter. Dann ist alles klar!

Danke für den Hinweis!
franz.


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