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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 10.11.2008, 21:21 
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Chemische Eigenschaften der Oxalsäure
Oxalsäure ist durch die Nachbarstellung der Carboxylgruppen eine starke Säure und wie die α-Diketone instabil. Sie zerfällt in konzentrierter Schwefelsäure sofort zu Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffdioxid und Wasser. Oxalsäure kristallisiert aus wässrigen Lösungen mit 2 Molekülen Kristallwasser zum Oxalsäure-Dihydrat ((COOH)2 · 2 H2O). Oxalsäure und ihre löslichen Salze sind toxisch.
Da Oxalsäure die Resorption (Aufnahme) von Eisen im Darm erschwert, sollte man bei einer Eisentherapie, z. B. im Rahmen einer Eisenmangelanämie mit dem Verzehr der o. g. Lebensmittel zurückhaltend sein und diese auch nicht gleichzeitig mit der Einnahme von Eisentabletten zu sich nehmen. Nach Aufnahme von Oxalsäure kommt es im betroffenen Gewebe zu einer Verarmung an Calcium, in schweren Fällen kann dies eine Schädigung des Herzens zur Folge haben. Nach Aufnahme von größeren Dosen kann es zu Lähmungserscheinungen kommen, in jedem Fall (auch bei leichten Vergiftungen) kommt es zu Nierenschäden durch verstopfte Nierentubuli. Die letale Dosis (LDLo beim Menschen, oral) wird mit 600 mg/kg angegeben, dies wären bei 80 kg Körpergewicht 3,6 Gramm verschluckt.

Die Salze der Oxalsäure heißen Oxalate. Oxalsäure und ihre Salze reizen Haut und Schleimhäute. Bei der inneren Einnahme treten Erbrechen und Durchfall, sowie Krämpfe auf. Auch schwere Nierenschädigungen können folgen. Die Giftwirkung beruht auf einer Störung des Calciumhaushaltes. 5-15 Gramm Oxalsäure können tödlich wirken. Findet sich im Harn aufgrund einer Stoffwechselstörung (Oxalurie) zuviel Calciumoxalat, bilden sich Blasen- und Nierensteine.
https://securesearch.acros.com/msds?for ... =O/0580/53

Schon 5 Milligramm können für den Menschen tödlich wirken.

Ich habe etwas gesucht zu Oxalsäure, wem´s nicht reicht, der soll sie weiter anwenden.


Wisst Ihr wieviel 5 mg sind?
Leute das ist 1/200 Gramm, das wären etwa 2-3 Zuckerkristalle!!!!
Außerdem - mich schüttelt es, wenn ich daran denke, wie umgegangen wird - mit dem Zeug - wie die Beuten im Frühjahr alle RESTLOS GEREINIGT WERDEN!
Ihr müsst diese 2/100 Gramm nicht von einer Beute mitnehmen, von jeder Beute 1 mg (1/1000 Gramm !!!!! bei 5 Beuten kann es zuviel sein!
Eine Erklärung möget Ihr noch haben:Oxalsäure kristallisiert aus wässrigen Lösungen mit 2 Molekülen Kristallwasser zum Oxalsäure-Dihydrat , das bedeutet, dass OS, wenn flüssig nicht als Kristall weg geht, wenn jetzt die Beute im Randbereich den ganzen Winter leicht feucht - nicht nass - ist, dann bleibt die OS immer flüssig, im Frühjahr, wenn es wärmer wird, kristallisiert sie aus und gerade zu dieser Zeit wird die erste Nachschau getätigt ---.....,,,,,+++++.
Wäre doch möglich - oder ist eigentlich ziemlich sicher!!!
Gruß Einstein

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Zuletzt geändert von einstein am 10.11.2008, 21:50, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 10.11.2008, 21:42 
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einstein hat geschrieben:
Die letale Dosis (LDLo beim Menschen, oral) wird mit 600 mg/kg angegeben, dies wären bei 80 kg Körpergewicht 3,6 Gramm verschluckt.
...
5-15 Gramm Oxalsäure können tödlich wirken.
...
Schon 5 Milligramm können für den Menschen tödlich wirken.



Also was jetzt? Das schon 5mg tödlich wirken wäre mir auch bei intravenöser Applikation neu *verwirrt schau*

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 10.11.2008, 21:53 
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Es geht um die Form in welcher sie aufgenommen wird.
Das Abenkleid für die Frau????
Diese Ganzkörperkondome werden tagsüber gezeigt, damit nichts gezeigt wird.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 10.11.2008, 22:02 
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Hallo Einstein,

bleibe bitte sachlich und polemisiere nicht.
Zitat:
Die letale Dosis (LDLo beim Menschen, oral) wird mit 600 mg/kg angegeben, dies wären bei 80 kg Körpergewicht 3,6 Gramm verschluckt.

600x80=48000 ist 48g oder 48 Oxalsäuretabletten.

Zitat:
5-15 Gramm Oxalsäure können tödlich wirken. Findet sich im Harn aufgrund einer Stoffwechselstörung (Oxalurie) zuviel Calciumoxalat, bilden sich Blasen- und Nierensteine.
https://securesearch.acros.com/msds?for ... =O/0580/53

Schon 5 Milligramm können für den Menschen tödlich wirken.


Du erwähnst 5 Gramm und sprichst dann von 5 Milligramm = Faktor 1000 kleiner.

Es wir keiner hier abstreiten das Oxalsäure toxisch ist.
Die ganze Imkerei auch BIO Imkerei macht Werbung, das man nur organische Säuren verwenden soll, denn diese Säuren zersetzen sich alle in H2O und CO2. Bei der Ameisensäure bist du der Meinung, daß die sofort weg ist und bei Oxalsäure soll man nun viel länger warten und nach 3 Monaten (im März) das volle Risko bestehen.
Durch das Verdampfen verteilen wir die Oxalsäure über die ganze Oberfläche des Bienenstockes, was einem schnelleren Abbau der Oxalsäure zuträglich ist.

Nach deinen Schilderungen und nach Murphys Gesetz müßte schon ein Imker wegen Oxalsäure tot umgefallen sein.

Gruß
Astacus

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 10:31 
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Astacus hat geschrieben:
Durch das Verdampfen verteilen wir die Oxalsäure über die ganze Oberfläche des Bienenstockes, was einem schnelleren Abbau der Oxalsäure zuträglich ist.

Nach deinen Schilderungen und nach Murphys Gesetz müßte schon ein Imker wegen Oxalsäure tot umgefallen sein.

Gruß
Astacus


Klaro ist OS nicht harmlos, sonst würde es ja auch nicht gegen die Milbe wirken. Mein Wissenstand war, das beim Verdampfen das Oxalsäuredihydrat sublimiert wird, also unter Umgehung des flüssigen Aggregatszustandes direkt in die Dampfform übergeführt wird. Die entstehnden Kristalle lagern sich an den Bienen, den Milben und natürlich an den Buetenteilen ab. Im Stock ist nun viel Wasserdampf vorhanden also nahezu pures H2O in dem sich Oxalsäure-Dihydrat ((COOH)2 · 2 H2O) sehr gut löst. Da nun die Wärmeeinwirkung nicht exakt gleichmäßig erfolgt zerfällt ein Teil des Dihydrates wie erwähnt in Wasser und Kohlendioxid.

Wenn man sich also beim Verdampfen der Beute fernhält (nicht im Bienenhaus sein und durch das Flugloch verdampfen!), sowie eine Gasmaske in bekannter Qualität von 3M trägt kann nix passieren.

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mfg
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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 20:25 
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Nun, dann macht mal schön auf Oxalsäure!
Da sitz ich nun mittten unter den Beduinen.
Gruß Einstein
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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 11.11.2008, 21:35 
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Also mir hat diese OS Debatte nun sehr viel gebracht, in Hinkunft werde ich erhöhtes Augenmerk auf die persönliche Sicherheit legen Schutzkleidung, nicht mehr normale Jeans, Maske und Handschuhe gehören ab sofort zu meiner Ausrüstung.

@ Einstein

Die Comanchen würden wohl "Der Häuptling mit den weißen Füßen" sagen :n182:

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19.3. Ist´s zu Josefi klar, gibt´s ein gutes Honigjahr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 12.11.2008, 11:38 
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Hallo,

Die Kristalle entstehen ja beim Verdampfen, wie schauts beim Träufeln aus, ist da die Gefahr geringer bzw befinden sich im Frühjahr auch noch Rückstände in der Beute?
mfg


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 12.11.2008, 11:46 
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willi hat geschrieben:
Hallo,

Die Kristalle entstehen ja beim Verdampfen, wie schauts beim Träufeln aus, ist da die Gefahr geringer bzw befinden sich im Frühjahr auch noch Rückstände in der Beute?
mfg


Nein, träufeln ist ja was ganz anderes. So lange man schön in die WAbnegassen träufelt hascht ka Problem! Die Rückstaände sind geringer als wennst a Sauerampfersuppn schlürfst!

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mfg
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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 12.11.2008, 13:28 
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Nur, wenn das Wasser verdunstet ist, ja dann entstehen sie wieder die Kristalle, sie wären dann wieder für den Imker "verfügbar"
Das "Ding" wiegt 8 Tonnen und hängt in der einzigen zugänglichen Mosche für Ungläubige!
Gruß Einstein
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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 12.11.2008, 14:52 
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Lebensmittel mit hohem Oxalsäuregehalt:

* Rote Bete, frisch 72 mg/100 g
* Rote Bete, gekocht 109 mg/100 g
* Petersilie 166 mg/100 g
* Rhabarber, Kompott 537 mg/100 g
* Spinat 571 mg/100 g
* Mangold 650 mg/100 g
* Kakao-Pulver 623 mg/100 g
* Teeblätter, schwarz 375 - 1450 mg/100 g

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 12.11.2008, 17:54 
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Für Interessierte an einer Alternative zur Oxalsäure:

Ich wollte euch nur von meiner Anwendung mit Einsteins Varroamittel berichten

Nach meiner Wettex-AS Methode am 31.10. hatte ich die letzten beiden Tage nur mehr ungefähr einen Abfall von täglich zwischen 6 Varroa bei einem Stock und 0 beim zweiten.

Hab das Wettex mit 10 ml "Einsteinmittel" von oben auf die Rähmchen gelegt (allerdings nicht über den Wintersitz!!) .
Temperatur war 14 Grad, die Bienen sind ein bisschen geflogen. beim Einlegen des Wettex haben sie kurz aufgebraust und dann überhaupt keine vermehrte Flugtätigkeit, Nervosität oder sonst ein sichtbares Zeichen von Störung gezeigt. Das hat mich eigentlich schon einmal gewundert, da bei meiner AS-behandlung ( ca 15 Grad) mit auch nur 10 ml eine sehr stark vermehrte Flugtätigkeit und Nervosität vor dem Loch anzutreffen war

Gestern früh habe ich das Wettex entfernt und nach 24 Stunden die Milben ausgezählt: Stock 1 hatte 20 V, Stock 2 1V.
Heute habe ich nochmals ausgezählt: Stock 1: 21 Milben, Stock 2: 1.

Bei einem Stock an jedem der beiden Tage 4 degenerierte tote Jungbienen, beim zweiten (ist aber auch der schwächere) nichts.
(Nochmal zur Info: habe Ende Juli mit 2 Ablegern begonnen und einen starken Varroabefall und auch Reinfektion durch sehr nachlässige Nachbarimker!! hab im Forum vorher schon mal berichtet)

Werde Euch weiterberichten, da ich mir vorstellen kann, daß für einige interessierte und offene Imker diese Methode eine ganz tolle Alternative zur Oxalsäureverwendung werden könnte!

Ulrike

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 12.11.2008, 18:20 
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@ einstein

So kann man für Erleuchtung sorgen, auch ohne Fundamentalismus.



@ all


Ich finde dieses Thema Oxalsäure äußerst interessant.
In Germany ist Oxalsäure verdampfen illegal. Das Träufeln ist zugelassen.
Auf den ersten Blick scheint es ein sehr praktisches Verfahren zu sein ( Behandlung der Völker ohne Öffnen der Beuten, Behandlung von Schwärmen vor der Verdeckelung der Brut, kein Einbringen von Feutigkeit und sehr, sehr preiswert ).
Dem gegenüber steht eine mögliche gesundheitliche Gefährdung. Das Potenzial der Gefahr scheint bei dem Verdampfen höher zu sein als bei der Treufelmethode.
In Form von Gemüse wiederum ist Ox. der Gesundheit eher zuträglich.
Das ist schon verwirrend!
Wenn das Verdampfen in Österreich amtlich zugelassen ist, müßte es doch auch entsprechende Untersuchungen geben. Ist euch da was bekannt? Ich würd gern mehr .... :les:

LG Jens


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 12.11.2008, 19:12 
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Habe die Auswertung von Ulli mit Interesse gelesen.
Bevor jetzt die Fragen überhand nehmen, will ich Euch einen Wissensschock vermitteln.
Der Grundbaustein des Materiales ist eine Acetatverbindung (wenn ich jetzt die Acetaverbindungen alle aufzählen müßte, ja dann würden wir die nächste Honigernte übersehen - so aber soll es info geben) die mit Metallen als Träger (Zink, Kupfer, Mangan, Molybdän usw:) stabilisiert ist, da sie selbst Stabilisator sind. Klingt irgendwie abgehoben, ist es aber nicht, da eine in dieser Form ähnliche Verbindung Zulassung als Biodünger hat. In diese an sich sehr stabile Verbindung - chem. Gewicht ist ca. 1,4 kg /l, wird die kurzkettige Essigsäure eingebracht und damit das spez. Gewicht abgesenkt - eingerührt und auf einer Waage das/ der Idealwert ermittelt, dabei ist zu bedenken, dass warmes Wasser dies verändern würde und auch macht.
Bei einer Applikation mir reiner Säure wäre ab einer Menge von 10-12 ml ein starker Säureschock im Bienenvolk messbar (ich habe gemessen - denkt an die Röhrchen), da dies aber den Wintersitz der Bienen auflösen würde, ist dies - wäre das kontraproduktiv und dem Bienenvolke abträglich. Dies wollen wir als Imker aber tunlichst vermeiden und unterlassen.
Die Aufgabenstellung war daher eine andere - ist eine andere- eine Alternatrive zur OS - Behandlung war /ist mein erklärtes Ziel - das ich, so denke ich- erreicht habe.
Im Vordergrund steht die unbedenkliche ANWENDUNG IM/OBER DEM BIENENVOLK um keinen Eintrag in den "Bien" zu haben!!! Darf berichten, dass die Versuche schon länger dauerten.
Werde dies auch auf meiner homepage http://www.duengung.com später und nicht detailiert beschreiben.
Es wird die Anwendung genauestens dargestellt werden.
Kleinstmengen des Materiales werden gegen Ersatz der Portospesen verschickt (250 ml). Können auch abgeholt werden - nach vorheriger tel. Vereinbarung.
Noch eine Beschreibung dazu: das Wettex kann nach erfolgter Verdunstung bzw. Entnahme ausgewaschen/gereinigt werden und dieses Reinigungwasser wird zusätzlich 1:10 mit reinem Wasser verdünnt und kann als Blumendünger für Azalleen, Rhodos, Heidelbeersträucher und dergl. verwendet werden!!!!!!!
Das Wettex kann also sehr oft wiederverwendet werden - übrigens könnte mittels anderer Konzentration auch die normale Varroabehandlung gemacht werden. Aber vorerst muß ich das Material mal zulassen.
Diese Hürde, nehm ich an, wird die größte werden.
Hoffe, es gibt was nachzudenken.
Eine "schöne Temperatur ist doch was Schönes?"
Gruß Einstein
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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Oxalsäure für die Anwender tatsächlich gefährlich?
BeitragVerfasst: 12.11.2008, 20:15 
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Heuwender hat geschrieben:

Zitat:
In Form von Gemüse wiederum ist Ox. der Gesundheit eher zuträglich.

Dem ist leider nicht so!
Ich habe es nicht mehr ganz präsent, aber Oxalsäure kann - in großer Menge mit der Nahrung aufgenommen - durchaus problematisch sein, v.a. Kleinkindern sollte man keine großen Mengen an oxalsäurehaltigen Lebensmitteln füttern!

So steht es bei Wikipedia:
Zitat:
Oxalsäure ist in höherer Konzentration giftig, kommt in geringer Konzentration aber auch in Lebensmitteln wie Tee (insbesondere schwarzer Tee und Pfefferminztee), in Rhabarber, in Kakao und Schokolade vor. Calciumoxalat entsteht in der Natur häufig beim Absterben von Pflanzenzellen. Es kann unter polarisiertem Licht in Form von hellen rechteckigen Kristallen erkannt werden (besonders einfach in braunen Zwiebelschalen). Nierensteine bestehen meist aus Calciumoxalat und Harnsäure, die Steinbildung wird aber durch Zitronensäure, welche in Früchten vorkommt, verhindert.

Da Oxalsäure die Resorption (Aufnahme) von Eisen im Darm erschwert, sollte man bei einer Eisentherapie, z. B. im Rahmen einer Eisenmangelanämie mit dem Verzehr der o. g. Lebensmittel zurückhaltend sein und diese auch nicht gleichzeitig mit der Einnahme von Eisentabletten zu sich nehmen. Nach Aufnahme von Oxalsäure kommt es im betroffenen Gewebe zu einer Verarmung an Calcium, in schweren Fällen kann dies eine Schädigung des Herzens zur Folge haben. Nach Aufnahme von größeren Dosen kann es zu Lähmungserscheinungen kommen, in jedem Fall (auch bei leichten Vergiftungen) kommt es zu Nierenschäden durch verstopfte Nierentubuli. Die letale Dosis (LDLo beim Menschen, oral) wird mit 600 mg/kg angegeben.

Im übrigen bin ich noch nicht davon überzeugt, daß die Verwendung von Oxalsäure in der Varroabekämpfung dermaßen problematisch sei, wie weiter oben z.T. dargestellt.

Die AS wurde ja anfangs auch massiv verteufelt. Fakt ist, daß die Völker, die ich kräftig mit AS behandelt habe, jetzt stark und Vital sind, diejenigen, die ich mit ALV oder geringen AS-Dosen behandelt habe, ziemlich bedient sind. Meine Varroa-Strategie fürs nächste Jahr ist somit eindeutig geklärt, an Wundermittel - inkl. Thymol - zu glauben, fällt mir nach den Erfahrungen, die ich gerade mache, zunehmend schwer.

Beste Grüße,
franz.

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Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
(Franz v. Assisi)


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